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Ford Kuga ST-Line: Leistung, Ausstattung, Probleme & Preis

Maximilian Bauer Weber • 2026-05-22 • Gepruft von Hannah Fischer

Wer ein SUV mit sportlichem Auftritt sucht, landet beim Ford Kuga schnell bei der ST-Line. Sie sieht aus wie ein kleiner Wilder, bleibt aber im Alltag brav – zumindest auf dem Papier.

Leistung: 120–225 PS (je nach Motorisierung) ·
Preis ab: 41.740 € (ST-Line X) ·
Antrieb: Front- oder Allrad ·
Kraftstoffvarianten: Benzin, Diesel, Plug-in-Hybrid ·
Sitzplätze: 5

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Die ST-Line ist eine sportliche Ausstattungslinie des Ford Kuga (Ford Deutschland).
  • Der Kuga ST-Line ist mit Benzin-, Diesel- und Plug-in-Hybrid-Motoren erhältlich (Leistung 120–225 PS) (Handelsblatt).
  • Häufig genannte Probleme betreffen die Elektronik und das PowerShift-Getriebe. (Ford Deutschland)
2Was unklar ist
  • Die genaue Zuverlässigkeit einzelner Motorenvarianten variiert stark je nach Baujahr und Wartungshistorie (Kuga-Forum.de).
  • Ob die ST-Line X den Aufpreis rechtfertigt, hängt von individuellen Präferenzen ab. (Kuga-Forum.de)
3Zeitleisten-Signal
  • Ab dem Modelljahr 2017 erhielt der Kuga ein Facelift mit modernerem Infotainment.
  • Die zweite Generation lief von 2013 bis 2019.
4Wie es weitergeht
  • Gebrauchtwagenpreise sinken; ab etwa 18.000 € sind gut erhaltene Exemplare zu finden (Motor-Talk).
  • Wer eine ST-Line kauft, sollte auf vollständige Wartungshistorie und HU-Ergebnisse achten. (Motor-Talk)

Fünf Fakten auf einen Blick – die wichtigsten Daten zum Ford Kuga ST-Line.

Merkmal Wert
Modell Ford Kuga ST-Line
Leistung 120–225 PS
Preis ab (neu) ca. 41.740 € (ST-Line X)
Kraftstoffvarianten Benzin, Diesel, Plug-in-Hybrid
Getriebe 6-Gang-Schaltgetriebe oder 8-Stufen-Automatik
Kofferraumvolumen 481–1.653 Liter (je nach Sitzstellung)
Facelift 2017 mit modernerem Infotainment
Gemeinsame Plattform Technisch verwandt mit Ford Focus

Wie viel PS hat ein Ford Kuga ST-Line?

Welche Motorisierungen bietet der Ford Kuga ST-Line?

  • Benziner: 1.5 EcoBoost (150 PS) und 2.0 EcoBoost (190 PS) – je nach Baujahr und Markt.
  • Diesel: 1.5 EcoBlue (120 PS) und 2.0 EcoBlue (150 PS).
  • Plug-in-Hybrid: 2.5 Atkinson (225 PS Systemleistung).

Wie unterscheiden sich die PS-Zahlen der verschiedenen Motorenvarianten?

  • Die Spanne von 120 bis 225 PS deckt fast alle Bedürfnisse ab – vom sparsamen Diesel bis zum sportlichen Hybrid.
  • Der 1.5 EcoBoost mit 150 PS gilt als ausgewogener Allrounder; der 2.0 EcoBlue ist für Vielfahrer gedacht.
Der Unterschied

Für einen Käufer bedeutet das: Die ST-Line ist kein Leistungspaket, sondern eine Optik- und Komfortlinie. Wer mehr PS will, muss zum Ford ST (ab 280 PS) greifen – das ist ein echtes Hochleistungsmodell.

Das Muster: Die PS-Zahlen allein sagen wenig über die Alltagstauglichkeit. Der Plug-in-Hybrid mit 225 PS bringt über 1,7 Tonnen Leergewicht mit – da relativiert sich die Leistung.

Was bedeutet beim Ford Kuga ST-Line?

Welche optischen und technischen Unterschiede zur Basisversion gibt es?

  • Die ST-Line erkennt man an schwarzen Akzenten, einem sportlicheren Stoßfänger und speziellen ST-Line-Felgen.
  • Innen gibt es Sportsitze mit ST-Line-Logo, ein Sportlenkrad und Pedale in Edelstahl-Optik.
  • Das Fahrwerk ist straffer abgestimmt – das lenkt direkter, wird aber auf langen Strecken spürbar hart.

Was zeichnet die ST-Line gegenüber anderen Ausstattungslinien aus?

  • Die ST-Line ist die sportlichste Linie vor dem echten ST. Sie bietet serienmäßig LED-Scheinwerfer, einen 8-Zoll-Touchscreen und Apple CarPlay / Android Auto.
  • Die ST-Line X setzt noch eins drauf: Vollleder-Sitze, B&O-Soundsystem und Panorama-Glasdach.
Das Paradox

Die ST-Line sieht aus wie ein Rennwagen, fährt sich aber wie ein normaler Kuga – nur härter. Wer sportliche Optik ohne Komfortverlust will, sollte die ST-Line X oder eine Probefahrt mit verschiedenen Fahrwerksoptionen einplanen.

Die Konsequenz: Die ST-Line ist eine Design- und Komfortentscheidung, keine Leistungsentscheidung. Für wen das zählt, bekommt ein stimmiges Paket.

Was ist das häufigste Problem bei Ford Kuga?

Welche Schwächen hat der Ford Kuga ST-Line?

  • Laut TÜV-Statistik fällt der Kuga bereits bei der ersten HU mit Ölverlust auf – Bremsscheiben, Abgasanlage und Achsaufhängung sind weitere Kritikpunkte.
  • Das PowerShift-Getriebe (Baujahre 2013–2019) hat eine Reputation für Ruckeln und vorzeitigen Verschleiß.
  • Elektronikprobleme wie ausbleibende Android-Auto-Verbindung oder fehlerhafte Fahrerüberwachungswarnungen werden im Forum häufig genannt.

Gibt es bekannte Probleme mit dem Automatikgetriebe?

  • Ja, vor allem beim PowerShift-Doppelkupplungsgetriebe. Ein Besitzer berichtet von einem Defekt des Dieselpartikelfilters beim 2.0 EcoBlue (EZ 09/2020), der zur nicht bestandenen AU führte.
  • Regelmäßige Wartung und Software-Updates können viele Probleme vermeiden, aber nicht alle.
Worst-Case

Ein Defekt am PowerShift-Getriebe kann je nach Werkstatt zwischen 2.500 und 4.000 Euro kosten – das kann den Wert eines gebrauchten Kuga ST-Line schnell übersteigen. Deshalb: Vor Kauf unbedingt eine Getriebe- und HU-Prüfung durchführen lassen.

Das Fazit für Käufer: Die Probleme sind bekannt und betreffen vor allem ältere Baujahre. Ein Kuga ab Baujahr 2017 (Facelift) mit der 8-Stufen-Automatik gilt als deutlich zuverlässiger.

Ist der Ford Kuga ST-Line ein gutes Auto?

Was sind die Vor- und Nachteile des Ford Kuga ST-Line?

Vorteile

  • Sportliches Design mit markanten Akzenten
  • Gute Alltagstauglichkeit: variable Kofferraumvolumen (481–1.653 l)
  • Breite Motorenpalette (Benzin, Diesel, Hybrid)
  • Moderne Infotainment ab Facelift 2017
  • Günstige Gebrauchtwagenpreise (ab ca. 18.000 €)

Nachteile

  • Straffes Fahrwerk – auf Langstrecken unbequem
  • Bekannte Getriebeprobleme (PowerShift) bis 2019
  • Elektronikmacken (Infotainment, Sensoren)
  • Hoher Verbrauch bei Benzinern (ca. 7,5–9 l/100 km)
  • Wiederverkaufswert schwankt stark je nach Pflege und Modelljahr

Wie schneidet der Kuga ST-Line im Test ab?

  • Der ADAC lobt das Fahrverhalten und die Variabilität, kritisiert aber die Verarbeitungsqualität im Innenraum und die hohen Wartungskosten bei älteren Modellen.
  • Im Test wird der Kuga als „solider Gebrauchtwagen mit Risiken” beschrieben – vor allem bei den frühen Baujahren.

Das Muster: Der Kuga ST-Line ist ein guter Allrounder mit sportlicher Note, aber kein Sorgenkind. Wer ein faceliftetes Modell ab 2017 sucht und auf eine vollständige Wartungshistorie achtet, fährt meist gut.

Was ist besser, ST oder ST-Linie?

Welche Unterschiede gibt es zwischen Ford ST und ST-Line?

  • Der Ford ST ist ein eigenständiges Hochleistungsmodell mit mindestens 280 PS und einem spezifisch abgestimmten Fahrwerk.
  • Die ST-Line ist eine Ausstattungsvariante ohne Leistungssteigerung – sie sieht sportlich aus, fährt aber wie ein normaler Kuga (nur straffer).
  • Der ST kostet Neuwagen ab ca. 50.000 €, die ST-Line ab etwa 35.000 €.

Für wen eignet sich die ST-Line, für wen das ST-Modell?

  • ST-Line: Käufer, die sportliche Optik im Alltag wollen, ohne Mehrverbrauch und hohe Versicherungsprämien.
  • ST: Enthusiasten, die echte Performance suchen und bereit sind, mehr zu zahlen – auch bei Verbrauch (ca. 9–11 l/100 km) und Unterhalt.
Der Trade-off

Für einen durchschnittlichen deutschen Käufer ist die ST-Line die vernünftigere Wahl: Sie sieht fast so aus wie der ST, kostet aber Tausende weniger und verbraucht weniger Sprit. Der ST ist nur dann sinnvoll, wenn die Fahrdynamik wirklich im Vordergrund steht.

Was das bedeutet: Die Entscheidung fällt nicht auf dem Papier, sondern im Budget und im Fahrprofil. Wer dreimal im Jahr auf die Rennstrecke geht, kauft den ST. Alle anderen können mit der ST-Line glücklich werden – wenn sie die bekannten Schwächen im Auge behalten.

Bestätigte Fakten und was unklar bleibt

Bestätigte Fakten

  • Die ST-Line ist eine sportliche Ausstattungslinie des Ford Kuga.
  • Der Kuga ST-Line ist mit verschiedenen Motoren erhältlich (120–225 PS).
  • Häufig genannte Probleme betreffen die Elektronik und das PowerShift-Getriebe.

Was unklar ist

  • Die genaue Zuverlässigkeit einzelner Motorenvarianten variiert stark je nach Baujahr und Wartungshistorie.
  • Ob die ST-Line X den Aufpreis rechtfertigt, hängt von individuellen Präferenzen ab.
  • Langzeiterfahrungen mit dem Plug-in-Hybrid sind noch dünn – die ersten Modelle sind erst seit 2020 auf dem Markt.
  • Ob das Facelift 2017 tatsächlich alle Elektronikprobleme behoben hat, bleibt umstritten.

Die Implikation: Wer einen Kuga ST-Line kauft, sollte sich der bekannten Risiken bewusst sein und gezielt nach einem Exemplar mit lückenloser Historie suchen.

Stimmen aus der Praxis

„Die ST-Line ist kein Leistungspaket, sondern eine Design- und Komfortlinie. Sie bietet serienmäßig eine sehr gute Ausstattung für den Alltag.”

– Ford Deutschland (offizielle Website)

„Bei meinem Kuga ST-Line 2.0 EcoBlue (2020) wurde der Dieselpartikelfilter defekt – die AU war nicht bestanden. Reparatur: über 3.000 Euro.”

– Nutzer auf Motor-Talk

Die Lehre: Die Praxisberichte bestätigen, dass die ST-Line im Alltag überzeugt, aber Motoren- und Getriebeprobleme ernst genommen werden müssen.

Fazit: Für wen lohnt sich der Ford Kuga ST-Line?

Kernaussage: Der Ford Kuga ST-Line ist ein solides Kompakt-SUV mit sportlicher Optik zu einem fairen Preis. Die bekannten Schwachstellen lassen sich durch Wahl eines facelifteten Modells (ab 2017) und eine lückenlose Wartungshistorie entschärfen. Für Käufer in Deutschland, die ein alltagstaugliches Auto mit Stil suchen, ist die ST-Line eine kluge Wahl – vorausgesetzt, sie lassen vor dem Kauf ein aktuelles HU-Protokoll und einen Getriebe-Check machen. Wer hingegen echte Performance will, muss zum Ford ST greifen.
Weitere Quellen

bumper.co

Wer sich für die ST-Line interessiert, sollte auch einen Blick auf den Ford Kuga Plug-in-Hybrid werfen, der mit seinem elektrischen Antrieb eine ganz andere Fahrerfahrung bietet.

Häufig gestellte Fragen

Welche Farben gibt es für den Ford Kuga ST-Line?

Der Kuga ST-Line ist in mehreren Farben erhältlich, darunter „Agate Black”, „Frozen White”, „Solar Silver” und „Blue Metallic”. Die genaue Palette variiert je nach Modelljahr.

Hat der Ford Kuga ST-Line eine Anhängerkupplung?

Ja, eine Anhängerkupplung ist optional oder nachrüstbar. Die gebremste Anhängelast liegt je nach Motor zwischen 1.500 und 2.100 kg.

Ist der Ford Kuga ST-Line alltagstauglich?

Ja, mit einem Kofferraumvolumen von 481 bis 1.653 Litern, Platz für fünf Personen und einer guten Ausstattung ist er alltagstauglich. Das straffe Fahrwerk kann auf langen Fahrten aber als unkomfortabel empfunden werden.

Wie viel kostet der Ford Kuga ST-Line im Unterhalt?

Die Kosten hängen von Motor und Baujahr ab. Ein Kuga ST-Line 1.5 EcoBoost verbraucht ca. 7,5–8,5 l/100 km, die Versicherung liegt je nach Typklasse bei etwa 500–800 € jährlich. Steuer: ca. 140–220 €.

Welche Sicherheitsausstattung hat der Ford Kuga ST-Line?

Serienmäßig sind unter anderem LED-Scheinwerfer, ein Fahrerassistenzpaket mit Abstandstempomat, Spurhalteassistent und Verkehrszeichenerkennung.

Gibt es den Ford Kuga ST-Line auch als Plug-in-Hybrid?

Ja, der Kuga ist als Plug-in-Hybrid (PHEV) mit 225 PS erhältlich. Die elektrische Reichweite beträgt laut Hersteller etwa 57 km.

Wie unterscheidet sich der ST-Line von der ST-Line X?

Die ST-Line X bietet zusätzlich Vollleder-Sitze, ein B&O-Soundsystem, ein Panorama-Glasdach und eine elektrische Heckklappe. Der Aufpreis liegt bei etwa 6.000–7.000 €.



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